Zum Start der Warnemünder Woche wurde einmal mehr deutlich, worin der Unterschied zwischen einem Binnensee und dem Meer liegt.
Vor dem ersten Start fragte die Wettfahrtleitung, ob wir bei der Wellenhöhe ein Limit hätten. Darüber hatte sich bei uns bisher noch niemand Gedanken gemacht. Solange der Wind nicht über 24 kn bläst, geht es aufs Wasser. Allerdings mussten wir am Samstag bis 14 Uhr warten, bevor wir mit den Kats zum Wellenspringen auslaufen konnten.

Da der Wind anschließend doch wieder zulegte, kam es zu einigen Kenterungen und auch zu dem einen oder anderen Versuch, die Wassertiefe der Ostsee mit dem Mast auszuloten. Bis auf zwei beschädigte Segel hielten sich die Materialschäden jedoch in Grenzen. Außerdem bestätigte sich einmal mehr Werners Rat: Ein rot-weißer Trapezstropp reißt ohne Vorwarnung.
Das traditionelle Segleressen fand für uns im Lokschuppen statt. Anschließend zog es viele auf die Partymeile am Alten Strom.

Wie vom Deutschen Wetterdienst vorhergesagt, war der Sonntag mit Böen bis 30 kn für uns nicht segelbar. So blieb Zeit zum Entspannen und zum Pflegen der Gemeinschaft.


Am Montag herrschte weiterhin Starkwind, dennoch wurde pünktlich gestartet. Wenn alles reibungslos lief, benötigte man für die zwei Runden etwa 35 Minuten. Da auch die ausgeschriebene letzte Startmöglichkeit um 14 Uhr genutzt wurde, konnten an diesem Tag noch vier Wettfahrten gesegelt werden.

Die Internationale Deutsche Bestenermittlung 2026 gewannen erneut die Segler, an denen man nur schwer vorbeikommt: In der K1-Klasse setzten sich Sascha und René durch, in der K2-Klasse Ralf und Ronald, und in der K3-Klasse lag Matthias vorn. Herzlichen Glückwunsch noch einmal zu diesen starken Leistungen!
PS: Die Hobie 16 waren mit 39 Booten am Start. Was läuft bei uns eigentlich anders?

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