Ostertraining in Cesenatico: „Zieht Euch warm an, Segel-Boomer!“
Noch sagen sie es nicht ausdrücklich so – aber die Ergebnisse sprechen Bände: die Jugend lernt und segelt schnell wie auch das vierte Topcat-Ostertraining in Cesenatico zeigte. Innerhalb von drei Jahren sind im Rahmen des Nachwuchsprogramms einige starke Jugendteams herangewachsen, die immer häufiger den „Alten“ einheizen. Das war schon in der vergangenen Saison so und wird sich in diesem Jahr so fortsetzen. Das zeigt allein schon der Blick auf die Ergebnisse der 50. „Vele di Pasqua“, der Osterregatta, die das Training jedes Jahr abschließt. Wenn der Trainer der K1 bei der Siegerehrung noch nicht mal mehr aufs Treppchen gebeten wird … und die vorderen K2 den K1 um die Ohren fahren … .








Als familiäre Segelklasse ging es aber natürlich nicht nur ums Leistungssegeln, sondern im direkten Sinn des Wortes auch ums Familiensegeln. Die Hälfte der Boote waren am Ende bei der Regatta mit Familienteams besetzt. Einige Familien waren auch über mehrere Boote verteilt. Und hinzu kamen auch einige (Fast-)Neue – in allen Altersklassen. Mein Gefühl sagt mir: auch die sehen wir wieder!
Die Bedingungen waren wie eigentlich jedes Jahr bisher: österlich frisch bis vorsommerlich warm, windstill bis stürmisch, bewölkt bis sonnig. „Glühwein und Punsch“ wie in einem der ersten WhatsApp-Bemerkungen nach der Ausschreibung des Trainings gescherzt wurde, waren aber nicht nötig. Trotz der frühen Osterzeit in diesem Jahr.
Bei wechselhaftem Wetter war dann nicht jeder Tag ein Wassertag, aber ein Segeltag war jeder Tag. Hat es jemanden ernsthaft gestört? Kaum! Denn auch wenn der Wind Boot und Mensch mal sandstrahlt, gehen Theorieeinheiten zu Regeln und Trimm im Clubhaus und Auswertungen der Drohnenaufnahmen vom Training, bei Flaute auch Volleyball und einmal auch nachgestellte Wettfahrten am Strand – der ausgestreckte Arm als Großsegel. Trotzdem kamen am Ende auch viele Stunden auf dem Wasser zusammen. Unterstützt von einem vielköpfigen Trainerteam und der Shorecrew fürs Anlanden und die Mittagsverpflegung.
Kein Tag auch ohne gemeinsames Abendessen in wechselnden Restaurants. In verschiedensten Konstellationen. Mal mit 10 Leuten, mal mit 40. Je nach Laune. Und danach Barhopping am Kanal – altersübergreifend gemeinsam. Mit horizonterweiternden Fahrzeugversuchen. Was Leihfahrräder so alles aushalten – oder eben nicht. Um am nächsten Tag dann wieder an der der Demontage der Segel-Boomer zu arbeiten.
Vielen lieben Dank, lieber Dirk, für diesen wirklich schönen Bericht!
Wenn das kein Grund für eine Meldung bei den WORLDS ist… 😉
Den Link zur Meldung findet Ihr hier:
Wir sehen uns in Cesenatico! Bitte melden!



















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